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Aufbewahrung von Samen - von Glas auf Plastik, wer hätte es gedacht?

Obwohl ich Plastik nicht mag, und im Haushalt versuche vornehmlich Glas zu benutzen, habe ich nun meine Tomaten- und Chilisamen umsortiert.

Vorher hatte ich alle Samen in Rollrandgläsern, aber nun werden es zuviele Samen, dass ich auch an meine Grenzen von Gläsern stoße, aber auch weniger Platz verbrauchen möchte.

In beiden Varianten habe ich neben den Samen noch Silicatkugeln getan, um Feuchtigkeit zu bannen bevor die Samen schimmeln könnten.

Um meine Anzahl von Samen zu verdeutlichen:
mittlerweile habe ich 29 verschiedene Chili- und/oder Tomatensamen, wobei ich noch 14 andere Tomatensorten erwarte:

Insgesamt bewahre ich alle kleinen Tüten in einem Ziplock-Beutel auf, damit auf keinen Fall Feuchtigkeit an die Samen herankommen kann, denn so bleiben sie lange keimfähig.

Warum soviele Sorten?

Ich mag alte Sorten, so dass ich die perfekte Tomate zu meinem Geschmack und den Wetterbedingungen suche. Und bei den Chilis genauso: was nützt mir eine exotische Chili, die kaum keimt, zu empfindlich ist und wenig Ertrag bringt?

Die Pflanze muss zu mir passen, auch wenn sich dieser Satz arg komisch liest.

Dabei ist das Wichtigste: SAMENFEST müssen die Sorten sein!

So werde ich langfristig wahrscheinlich meine eigene Sorte haben, weil sich Sorten kreuzen. Und "De Berao" oder "Laternchen" pflanze ich schon in zweiter Generation an; aber wer kann mir denn versichern, dass sich nicht andere Paradeiser eingeschlichen haben?



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