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Gartendünger

Als ich vor etlicher Zeit einen Bericht über die Nachfahren der Azteken sah, wurde klar darauf hingewiesen, dass die Industrialisierung den Menschen ganz weit entfernt von seinen Wurzeln.

So verzweifeln die Ureinwohner beim Ackerbau, waren ihre Vorfahren aber ganz große Künstler darin.

Man fand Kohleschichten im Erdboden, und ging fälschlicherweise davon aus, dass dies nur durch Brandrodung geschah. Richtig ist und erforscht ebenso, dass diese Kohleschicht mit Absicht eingebracht wurde:
zig viele kleine Filter, die die Mineralien halten und genug Oberfläche für Bakterien und Kleinstlebewesen bieten.

So wird vielen Bauern nun beigebracht, dass man nicht immer einen Wald brandroden muss, um fruchtbaren Boden zu erhalten, sondern dann auch der sandige Urwalduntergrund mit etwas Kohle wieder "lebendig" werden kann.


Ich bringe mittlerweile immer etwas Holzkohle in die Erde ein, dazu aber auch Hornspäne als biologischen Dünger, der beim Abbau Stickstoff freisetzt.

Als weiteren Dünger empfliehlt sich Brennesseljauche, die ich demnächst ansetze, um neben dem Vertreiben von Schädlingen auch noch mehr Mineralien einzubringen.

Und für die Katzenbesitzer eine Info:
entsorgt Euer klumpenbildendes Bentonit-Streu im Garten!
Dieser Ton sorgt für Leben; ob mit oder ohne "Geschenke" der Katze ;)
[Vorsicht: Fäkaliendirektgabe kann zu sog. Verbrennungen der Wurzeln führen.]

PS: für den Winter habe ich Rauweizen bestellt, um die Fruchtfolge zu entlasten, und um nicht immer jedes Jahr neue Erden kaufen zu müssen, sondern die jetzige lange zu erhalten.

Kommentare

  1. Hallo "nedab" - gerade habe ich dich ganz zufällig gefunden. Dein Blog gefällt mir - von allem was - recht interessant. Ich werde sicher öfter bei dir reinschaun!
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Antje

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