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Posts mit dem Label "Schule" werden angezeigt.

SchülerInnen-Vertrag mit LaTeX

Es ist immer wieder notwendig, SchülerInnen ernst zuzureden, nur leider werden diese "Predigten" schnell vergessen, so dass ein Dokument hierfür nützlich ist, um später darauf hinweisen zu können. Dabei habe ich den Lernvertrag so förmlich wie möglich gehalten, um Verbindlichkeiten zu verdeutlichen, die letztendlich fürs Lernen notwendig sind. Als Vorlage habe ich einen normalen Muservertrag genommen, den ich im Netz fand: \documentclass[parskip=half]{scrreprt} \usepackage[utf8]{inputenc} \usepackage[T1]{fontenc} \usepackage[ngerman]{babel} \usepackage{lmodern} \usepackage[juratotoc]{scrjura} \usepackage[margin=2cm,bottom=1cm]{geometry} \usepackage{graphicx} \usepackage{ifthen} \makeatletter \renewcommand*{\parformat}{% \global\hangindent 2em \makebox[2em][l]{(\thepar)\hfill}\hspace{-0,3cm} } \makeatother \newcommand{\dotrule}[1]{% \parbox[t]{#1}{\dotfill}} %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%...

Und noch einen Fan "Hattie"-ser Mensch

Gestern wurde ich zum Glück vom Unterricht freigestellt, um mit einer Kollegin zum ersten und bisher einzigen Vortrag John Hatties in Deutschland in Oldenburg zu fahren. Hattie ist ein Bildungswissenschaftler mit Hang zu Meta-Analysen, genauso wie Hilbert Meyer. Und genauso wie letzterer hat er Charme und kann durch seine Art überzeugen. Aber auch inhaltlich hat er etwas zu bieten, was erst auf dem zweiten Blick wunderbar und neu ist, denn der Schlüssel seines Reizes liegt in der Zusammenführung und Beurteilung von ca. 800 Studien mit 250mal sovielen SchülerInnen "in Frage" als z.B. PISA. Hier nur mein Eindruck (für den Rest gibts das Buch!): WICHTIG! glaubt nicht jeder Webseite, oder den Titeln von einschlägigen Zeitungen, die einfach mal etwas aufschnappen und fast schon propagieren. Die Studie und ihre Ergebnisse sind komplexer als jedes Zitat wiedergeben kann. Hattie stellte dies gleich zu Beginn seines Vortrages klar: LehrerInnen sind nicht der Schlüssel! Somit...

e-Learning mit moodle

Ich bin in gewisser Hinsicht als Lehrer privilegiert, da ich Erwachsene unterrichten darf. Der Unterschied ist aber auch zeitlich, denn ich unterrichte über den ganzen Tag verteilt. Inhaltlich gibt es gar nicht viele Unterschiede, nur dass es eben keine Kinder sind, die einen Abschluss wollen. Die Freiwilligkeit ist dabei genauso ein Thema zum Diskutieren wie der allgemeine Freiheitsbegriff. Dementsprechend wird eben auch geschwänzt und die SchülerInnen sind alles andere als motiviert. Teilweise unterrichte ich einen sogenannten "Fernlernkurs", in welchem Modell ich einst meinen ältesten Schüler mit 47 Jahren hatte. Jene SchülerInnen sind nur die halbe Zeit in Präsenz am Abend und den Rest müssen sie aufarbeiten als Haushaufgaben usw. Die Zielgruppe ist dabei das arbeitende Volk mit "Biss" bezüglich dem Selbstorganisieren, aber nunja.... Aus diesem Grund sah ich mir e-Learning-Systeme an, um eben für daheim mehr Unterstützung zu geben, zu "selbstor...

Meet the feebles

Gestern sollte der letzte Mathematikunterricht in meiner Klasse stattfinden. Schon letzte Woche fragte ich meine Klasse, was sie denn dann machen wollten, oder sie weiterhin Interesse an den binomischen Formeln hätten. Natürlich wollten sie kein Mathe machen, sondern wir schon einmal mit DVD-Gucken frühstücken. Ich nahm also ein paar DVDs und meinen Laptop mit. Nebenbei habe ich dann immer mal wieder den Raum verlassen müssen, weil ich noch einen Schüler seine Abschlußarbeit nachschreiben ließ. Meine SchülerInnen haben sich nicht für 'The Cat In The Hat' entschieden - ein brillianter Film, wenn man ihn in englisch guckt auf die Reime achtet. Ebenso konnten sie sich 'Brain Candy' nicht vorstellen, welcher von Anti-Depressionsdrogen handelt, die einen in dem Zustand mental einfrieren, bei dem man am glücklichsten war - auch super! Sie lasen den Rückentext der DVD: "Trevor, die Ratte, Drogenhändler, Pornofilmer und Zyniker. Wynyard, der Frosch, aufgrund sein...