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"Intensity" von Dean Koontz

In der Linus Torvalds Biografie schreibt er kurz, dass Dean Koontz einer seiner Lieblingsautoren ist. Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits zwei Bücher von ihm im Regal stehen. Das Genre ist zwischen Horror und Thriller, wobei der Thrill wohl eher durch den Horror kreiert werden soll. Nunja, ich las die Hälfte des Buches und musste dann feststellen, dass ich nicht wirklich angetan war: Opfer wurde beschrieben, gerät in Gefahr, es gibt zig Kollateralschäden; Täter ist grausam, wird nach und nach menschlicher, aber immer noch "unmenschlich". Nach einer Weile geht es dann so weiter: Opfer hier, Täter da, werden sie sich annähern oder sehen oder hören sie sich? Danach habe ich 200 Seiten übersprungen, und konnte wunderbar ebenso Seiten überfliegen, teils nur zwei Sätze pro Seite lesen und war am Ende genauso schlau, musste nur weniger lesen. Als Beispiel: auf einer ganzen Seite wird beschrieben wie ein Stoßgebet in der verkürzten Variante zustande kam. Wer sich dami...

"Die Pforte" - "Dystopia" - "Das Labyrinth der Zeit" - Patrick Lee und die Portal-Trilogie

Das erste Buch davon hatte ich innerhalb einer Woche durch, das zweite innerhalb dreier Tage und das dritte ebenso schnell. Die Geschichte ist spannend und einfach erzählt, dabei aber nicht zu simpel, dass man sich langweilen würde. Die Helden sind toll, aber nicht zu toll, wobei die Handlung manchmal schon etwas seicht ist, aber gerade dies ist doch pures Lesevergnügen, wenn dann aufeinmal DOCH etwas anderes passiert - nur nicht immer! Dieses Hin und Her ist genau das, was diese Bücher so grandios macht, denn der Leser wird gut unterhalten mit einer Prise Komplexität an manch einer Stelle. Und natürlich sollte die/der LeserIn Fiktion mögen, denn ansonsten wird kein Lesespass aufkommen.

"Die Vermessung der Welt" - was ein Müll!

Natürlich ist das Buch interessant, wenn man den Schreibstil untersucht oder gar noch tiefsinnigere Analysen durchführt, aber mir entzieht sich dieses Buch zu ca. 60 %. Als Naturwissenschafter fasziniert mich jener Part, der den beiden Herren Leben einhaucht, aber selbst da sind Phasen, die das Lesen behindern. Letztendlich habe ich nach 2/3 des Buches nur noch überflogen. Es ist mir völlig unverständlich, warum man heutzutage noch kryptische Bücher schreibt, zu deren Entschlüsselung Interpretationshilfen nötig sind. Zu Zeiten Tolstois schien es wohl noch nötig Inhalte zu kaschieren, aber heutzutage sollten Bücher zugänglich oder zu einem Dasein in Universitätsschubladen verdammt sein. Wenn ich an Ken Follet, Ilka Remes oder Daniel Suarez (oder auch "hunger games" von Suzanne Collins) denke, erinnere ich mich gerne an spannende Romane, die wahrlich zum Denken anregen, aber auch zugänglich sind. Mir hat das Buch nicht gefallen, und wer mich deswegen zum "unge...