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Posts mit dem Label "Kochen" werden angezeigt.

Frittierter Blumenkohl/Brokkoli mit scharfer Sauce

Wir hatten gerade unsere Friteuse aufgebaut, da wir letztes Wochenende Falafel machten; so dass wir immer mal wieder etwas durchs Öl zogen. Ich bin kein großer Befolger von Rezepten, was u.a. daran liegt, dass wir bei vielem abwandeln müssen aufgrund einer Weizenallergie; aber hier ausm Gedächtnis: Zutantenliste für zwei Personen (und ein Baby): 1/2 Blumenkohl 1/2 Brokkoli Teig:  ca. 100 bis 150 mL Bier (ich nahm Jever Fun alkoholfrei)  etwas Backpulver Reismehl (nach Konsistenz gemessen) Maismehl (nach Konsistenz gemessen) 4 Eier Salz Peffer   Sauce: vier Zehen Knoblauch ca. 4 cm Ingwer Tomatenmark Sojasauce Zucker/Honig Zitronensaft Maismehl/Saucenbinder Chili ODER Chilisauce Das Gemüse vorgaren, wobei der Brokkoli weniger Zeit braucht; dann mit kaltem Wasser etwas abkühlen. Den Teig nach Gefühl vermengen, wobei die Konsistenz etwas dicklich sein sollte. Das Gemüse und den Teig vereinen und löffelweise ins heiße Öl gleiten lassen ...

Roher Thunfisch - naja..

Nachdem ich letztens auf einer Tagung in Bremerhaven war, besuchten meine KollegInnen und ich noch eine kleine "Fischhalle". Dort entdeckte ich dann verlockenden Thunfisch, und musste einfach zugreifen, da meine Frau und ich diesen zwar oft zubereitet sahen in Kochsendungen, aber nie selber probiert hatten ausserhalb von Shushi-Happen. Das Stück von ca. 180 g kostete mich ca. 7 EUR und ich bereitete es auf dem Teller zu, indem ich es mit Öl beträufelte und salzte; danach ließ ich den Gasbrenner darüber fahren. Später habe dann noch etwas Pfeffer darüber gemahlen, aber alles sehr dezent, um möglichst puren Thunfisch zu schmecken. Nunja, der Geschmack war schon lecker, wobei Salz schon sehr notwendig war, aber generell ist der ganze Hype um rohen Thunfisch etwas irrational, denn der Fisch hat kaum Eigengeschmack und für diesen Preis erwarte ich zumindest das Vorspiel eines Geschmacksnervenorgasmusses.

Jam n Chutney

Als wir im Sommer bei meinen Eltern waren, wurde mir von meinem Opa "aufgetragen", den Pflaumenbaum abzuernten bevor die Würmer einfallen. Also entschloss ich mich kurzerhand Marmelade zu kochen. Und das einzige nervige dabei war das Entsteinen, wobei mir meine Frau half. Als Rezept nahm ich... ein ausgedachtes: 1:1 Gelierzucker Bio-Zitronen samt Schale Salz Letztlich ist die Marmelade zu flüssig geworden, aber leider vergriff ich mich im Zucker, wollte nicht nochmehr nachsüßen, und hatte kein Agar-Agar. Links abgesetzt im Bilde sind einige Gläser, in denen ich ebenso Chutney abfüllte; wieder einmal freihand: Marmelade als Grundlage Ingwer Zwiebeln Knoblauch Zimt Pfeffer Koriander Nelken Chili-Pulver Curry-Pulver, weil ich zur Zeit keine spezielleren Gewürze hatte Beides schmeckt sehr gut, und ich kann es kaum erwarten in unserem neuen Garten noch mehr selber zu machen wie z.B. eingelegte Gurken. PS: letztens machte ich Chili-Sauce mit Reste...

Käse-Chili-Polenta-Steak

Im Chilipepper-Buch 2.0 befinden sich nette Rezepte, unter anderem dieses, welches ich versuche wiederzugeben und anzupassen (reichte für 4 Portionen): 350 mL Milch 350 mL Wasser 135 g Polenta (ruhig etwas mehr, dass Anbraten in der Pfanne funktioniert) 60 g Käse (gerne etwas mehr, dann aber auch mehr Polenta) Chili nach Bedarf (bei mir waren es 5 Schoten spanischer Pfeffer) eine kleine Zwiebel zwei Zehen Knoblauch (noch etwas Jalapeno-Pulver) Rauchsalz, wenn möglich abschmecken, und alles in einer Form abkühlen lassen (Kühlschrank) später (ca. 2-3 Stunden) in Scheiben schneiden, evtl. panieren und mit reichlich Fett anbraten, dann abtupfen und mit Tomaten in Balsamico servieren. Der Essig schneidet durch das doch schwere Polenta-Steak und die Tomaten bringen die Frische. leider etwas labberig geraten, aber sehr lecker! Guten Appetit! PS: die Supermarkt-Chilis wie der spanische Pfeffer sollten vorher probiert werden, damit das ganze nicht zu scharf wird; meine w...

Kochmesser aus Korea - 11 EUR sehr gut investiert

Schon seit einiger Zeit bin ich bei Messern in Richtung robusterer bzw. einfacherer Stähle am Gucken. Dies Ganze geschah aufgrund eines Zufalls auf Ebay, dass ich ein Windmühlenmesser von Herder erstand, dazu aber später vielleicht mehr. Hier soll es nun um ein Kochmesser aus Korea gehen, genauer gesagt Südkorea, also nichts vom Bum-Bum Kim ;) Hier könnt Ihr Bilder einsehen sowie Diskussionen auf englisch: http://www.kitchenknifeforums.com/showthread.php/9016-Korean-kitchen-knives?p=169860&viewfull=1#post169860 Und hier das Abgebot: http://www.ebay.de/itm/330839166898 Die Stichwörter dabei sind "Cast Iron Forged". Das Kochmesser selber ist sehr robust bzw. sieht aus als wäre es gerade frisch "ausgeschnitten", denn ich glaube nicht wirklich, dass es geschmiedet wurde als denn geschnitten/herausgeschweißt aus irgendwelchem Müll. So muss man es eben pflegen, da es sonst rostet, dies verleiht dem Messer aber auch eine umgeheure Schärfe. Wenn ich nun e...

Meine Wurst!

Der Fleischwolf-Aufsatz für meine Küchenmaschine wurde ja schon erwähnt, aber eher in vegetarischen Zusammenhängen bei der Zubereitung von Sojabohnenbrei. Ein großes Argument für den Kauf war aber auch die Möglichkeit eigene Würste herstellen zu können. Obwohl ich kein Wurstfreund bin.... STOPP.... gerade weil ich kein Wurstfreund bin, wrollte ich meine eigene Würze finden. Um mich vorher nochmals zu "erden" kaufte ich mir Frischwurst vom Metzger, die ich als Bratwurst zubereitete - ehlend fad. Deswegen bin auch kein Freund von Wurst, erinnere mich aber an leckere Würste aus dem bayrischen Bereich, die mit Käse gefüllt waren, und dazu auch noch lecker gewürzt. Also schnell Schweinedarm usw. bestellt und eingelesen in ein paar Rezepte und das Verfahren. Darm in Wasser eingeweicht, für den Anfang fertig gewolfters Rinderhack genommen, dazu Olivenöl, Käse und Chili (und noch mehr Kleinkram). Jetzt meine Verlobte "verhaftet" als Helferin und mit dem Wolf ...

Lecker Kastenbrot aus Edelstahlform

Nebenbei halte ich mir einen Sauerteig und füttere ihn alle 1-2 Tage. Da er dabei stetig wächst, musste mal wieder ein Brot gebacken werden: Es ist leider etwas sauer, wobei die Säure mit der Zeit nachlässt, es waren aber auch 3/4 Teig aus dem Sauerteig gekommen, dass die Säure nicht wirklich überrascht - schmeckt richtig gut! In einem anderen Beitrag hatte ich ja mal darauf hingewiesen, dass Edelstahl ganz gut ist als Form, weil es Wärme gut leitet und sich auch nicht zerkratzen lässt. Im Bild seht Ihr nun die Form, nachdem das Brot "herausgefallen" ist.

Mein neuer Freund...

... der Fleischwolf. Das Bild zeigt das zweite Wolfen von eingeweichten Sojabohnen, um daraus erst Soja-Milchiges (Milch DARF man laut Gesetz nicht sagen!) herzustellen, und dann Calciumchlorid hinzu, um Tofu zu gewinnen. Der Rest des ausgefilterten Sojaschrotts (zum milchigem) hat sich in ein Brot verwandelt. Der entstandene Tofu ging zusammen mit Mais, Ziegenkäse, Karotten und Ei in Bürger, die wir mit selbstgemachten Pitas aßen. Der Fleischwolf ist deswegen so toll, weil er ohne Mucken die Maße klein macht. Und auch für Falafeln wunderbar, denn der normale Mixer hat teilweise Probleme mit den immer noch harten Hülsenfrüchten.

Die Geschichte vom Suppenhuhn

Nachdem wir zig Sendungen gesehen haben, in denen die Brühe/Jou/Suppe/Fond zelebriert worden ist, musste ich es einfach ausprobieren. Und ganz frisch vom Huhn anstatt Instant aus der Dose schmeckt einfach besser. Dazu habe ich das Huhn erst filetiert, teilweise Fleisch weggepackt für andere Gerichte, und dann die zerschlagenen Knochen erst im Ofen geröstet, und dann laaannngeee im Topf ausgekocht. Das Bild unten zeigt ein solches Ergebnis, wo ich auch nicht gefiltert/geklärt hatte, und die Haut seperat im Ofen kross gebacken hatte: So ein Suppenhuhn kostet 3-5 EURO, von Aldi bis Ultra-Bio (Alnatura), und gibt Grundlage für wunderbar herrliche Suppen, die komplex schmecken und gerade bei Kälte oder als Vorspeise herrlich sind.

Quiches und Antihaft-Quatsch

Als eine wunderbare Investition haben sich meine Blaublech-Pizzableche herausgestellt. Generell mag ich kein Antihaftzeug, weil das Zeug schnell abgekratzt und dann auch noch gesundheitsschaedlich ist. Und es gibt wunderbare Materialien, die bei gesonderter Behandlung auch super klappen bzw. nicht haften. Da waeren: mein neuer Favorit: Emaille Blaublech (pures Eisen, Oberflaeche dunkelblau/schwarz oxidiert) Edelstahl Gusseisen (habe kleine Servier-Pfannen) Solche Formen sind in der Regel etwas teurer, aber wunderbar im Einsatz. Ich haette niemals gedacht, dass Emaille so super beim Backen ist: nicht haftet, dazu eine herrliche Kruste bzw. Karamallisierung. Die folgendes Quiches sind aber zusaetzlich mit Backpapier gebacken worden, um die Quiche komplett aus der Form holen zu koennen. Dennoch habe ich schon Kuchen und Brot mit den obigen Materialien gebacken. Hier aber die Fotos, um Euch zu motivieren: Flammkuchen: viele Zwiebeln und dazu Schinken hier eine ...

Das Ende der Menschheit...

... wurde nicht vom Maya-Kalendar bestimmt, trotzdem werden Menschen ihre Hände im Spiel haben. Im ARTE-Film "Unser täglich Gift" wird dem auch ein Name gegeben, der inhaltlich sowas meint wie: Stück um Stück bereiten wir unseren Genozid Damit gemeint ist, dass wir täglich Lebensmittelzusätze oder andere Stoffe zu uns nehmen, die uns auf lange Sicht unfruchtbar machen, bzw. dazu führen, dass unsere Kinder unfruchtbar werden. Sehr effizient und fast schon "geschickt" sorgen wir dafür, dass die Menschheit nicht für die Ewigkeit bestehen wird. Dazu gibt es auch einen sehr schönen aktuelleren Bericht: Hauptsache haltbar! Legal kann man nur einen Ausschnitt sehen, aber jeder weiss, dass das Internet nichts vergißt, und man u.U. ALLES finden kann. Jedenfalls wird hier vor Phtalaten gewarnt. Weichmacher in Lebensmittelverpackungen, von Konventionell bis hin zu Bio; von Plastikhülle bis hin zu Gläsern (weil im Verschluss!). So kann dann auch d...

Brot backen mit Sauerteig - glutenfrei

Diese Woche fand ich heraus, dass Sauerteig recht einfach anzusetzen ist, also tat ich es: 75 g Mehl (Mais, Reis, Buchweizen...) 75 g lauwarmes (!) Wasser [etwas Xanthan/Guarkernmehl und Flohsamenschalen für Konsistenz]  Diese Zutaten vermengen und mit Folie (!) abdecken, etwas 1-3 Tage ruhen lassen (hatte eh eine Heizmatte an wg meinen Chillies, dass es bei mir nur einen Tag brauchte). Wenn es nun säuerlich riecht wieder mit selbiger Mischung auffrischen, und etwas 1-2 Tage warten. Und ein drittes Mal oder gar noch mehr bis die erwünschte Menge erhalten ist. Mit diesen Sauerteig kann man nun andere Teige impfen, entweder im Verhältnis 1:1 oder auch nur 50 g auf einen Laib Brot; denn letztendlich kommt es auf die Temperaturen drauf an, wie sauer das Brot werden soll bzw. wie "luftig". Wenn man diesen sauren Sauerteig nun hergestellt oder "geführt" hat, ist die Zeit bis zum fertigen Brot ca. 5-16 Stunden (je nach Triebkraft/Säure). Den Rest kann ...

Billig-Bio, Bio und Mülltrennung

Moinsen, momentan bin ich krank, natürlich Grippe, weshalb es auch morgen die dritte Hühnersuppe in 10 Tagen gibt; so vom Huhn angefangen versteht sich! Daher nutze ich nun die Zeit, um endlich Gedanken zu verbalisieren, die schon seit Betrachten der jeweiligen Reportagen in meinem Kopf hausen. Es geht um folgende Reportagen: ZDF: Wie gut ist Billig-Bio ARD: Massenware Bio Nach Gucken der ZDF-Reportage fühlt man sich etwas erleichtert oder gar beschwingt, dass man nicht immer zu Bio greift, weil es ähnliche CO2-Werte besitzen kann wie konventionelles. Wenn es dann aber um Fleisch geht, wird Billig-Bio (!!!) hervorgehoben, weil z.B. die Schweine mehr Auslauf haben. Fleisch ist aber ein eigenes Thema, das ich etwas später anspreche. Denn der wichtigste Punkt in der ZDF-Reportage in puncto Gemüse ist die Vielfalt. Im Supermarkt gibt es vielleicht drei Sorten Tomaten, und wer selber Tomaten auf Balkon oder im Garten wird eh nie mehr welche kaufen, aber klar ist, dass die...

Glutenfreie Spätzle in Pilz-Zucchini-Schinken-Sauce

Die Spätzle selber habe ich freihand gemacht: Buchweisenmehl Reismehl Maismehl Eier Salz Muskatnuss Pfeffer Paprika etwas Ketchup  etwas Wasser Die Pilze und Zucchini habe ich währenddessen im Backofen geröstet, welches auch in der Pfanne geht, aber inner Röhre ists "fauler" ;) (und auch fettarmer, weil gar nicht) [später dann auch mitm Schinken] Die Sauce aus Sahne, Petersilie, Schnittlauch und Salz und Pfeffer habe ich dann mit dem Ofen-Gemüse vereint und etwas angedickt. Die Spätzle waren dann auch dank Spätzlepresse superschnell gemacht und sehr lecker. Hier die Bilder:

Pralinen aus professioneller Form

Nachdem wir gestern unsere Hochzeitseinladungen fertig gemacht hatten, musste ich etwas Stress abbauen und landete in der Küche beim Pralinen-Herstellen bzw. Karamelrühren. Das Karamel ist soooo schnell gemacht, dass es einen wundert, dass man sowas nicht öfter sieht... also bei Freunden und Bekannten. Man gibt einfach Zucker in einen Topf, lässt es karamelisieren je nach Wunsch, kann ggf. noch Haselnüsse dazu geben (welche dann leicht anrösten), und muss dann nur noch nach Abkühlen Sahne bzw. Kondensmilch hinzugeben. Je fetter, desto weicher, und das Wasser verkocht zum größten Teil, bestimmt aber natürlich auch die Konsistenz. Ich hab ohne Rezept gearbeitet und bin recht zufrieden - traut Euch! Vorher hatte ich schon eine Form für Pralinen gefüllt, und nicht aus Silikon, sondern aus Polycarbonat, aus welcher die kalten und harten Pralinen "geschlagen" werden: Erst Schokolade hinein, dann etwas erhärten lassen und die flüssige Schokolade auf etwas Backp...

Pralinen selber machen

Hier seht Ihr einmal links weiße Schokolade schmelzen, und rechts eine Maße aus Kokosflocken, Butter, Puderzucker und etwas Sahne und Rum:   Obig seht Ihr eine Silikonform, worin ich Whisky-Pralinen machen wollte, nur dass dieser Versuch nicht gerade fruchtbar war. Trotzdem gab es aus dieser Form Pralinen: Wieder zurück zu den Kokosflocken. Erst seht Ihr die kleinen Kugel, welche ich wahrscheinlich nie wieder machen werde (lieber "rollen und schneiden"). Dann mit etwas weisser Schokolade überziehen: Und weil ich Fehler beim Schmelzen machte (ja, auch im Wasserdampf kann dies passieren!), hier dann mit anderer Schokolade überzogen: Heute hatte ich mich dann über Karamel-Pralinen hergemacht, dann aber in einer professionellen Form. Und weil ich noch sehr viel übrig hatte, strich ich das Karamel glatt, garnierte es mit geriebenen Haselnüssen und dunkler Schokolade, schnitt es grob und wartete bis zum Erhärten der Masse - hmmmmmmmm...

Kleine Reste-"Zwiebelküchlein" - glutenfrei

Vorgestern hatte ich Lust auf etwas Pizza-ähnliches, wollte aber nicht raus in die Kälte. Und da ich immer einige Mehle da habe, genauso wie Zwiebeln, und per Zufall auch noch Käse, konnte ich starten. Im Teig sind (und dann im Kenwood "le chef classic" gemixt): Buchweizenmehl Reismehl Kiechererbsenmehl Olivenöl Wasser Hefe Backpulver Xanthan Flohsamenschalen Koriander Kümmel Nach etwa 20 Minuten des Teigknettens habe ich die Tortilla-Presse genutzt, um kleine Fladen zu pressen. Auf diese kleinen Fladen habe ich dann etwas Pfeffer, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauchpulver, gefrorenes Schnittlauch und Käse gegeben, und erst später mit etwas Sahne übergossen: Das Ergebnis war schon sehr lecker für ein Experiment:

Dörren

Jenny schenkte mir zu Weihnachten einen Dörrapparat und seitdem genieße ich es, damit herumzuspielen. Werden die Äpfel mal zu alt, dann kommen sie in den Dörrer: Und fühlt man sich mal etwas mutig und experimentierlustig, dann mariniert man fettarmes Rindfleisch und trocknet es zu beef jerky :

Tortillas machen

Als ich in der Serie "Hairy Bikers" sah, dass in Mexico Tortillas mit Pressen gemacht werden, musste ich eine solche haben. Denn glutenfreier Teig ist sehr speziell und man bekommt ihn nur schlecht klebrig, weshalb Weizen ja auch sooo erfolgreich ist. Und die Variante des Pressens hatte ich ja schon für unsere mince pies angewandt. So recherchierte und stieß auf einige Mexico-Shops, die aber recht teuer waren, letztendlich bestellte ich direkt bei einem Händler in den USA via ebay. Und hier dann mal die Fotos: Gebacken habe ich die Tortillas dann aufm umgekehrten Pizzablech überm Tischgasbrenner; gewendet dann mitm Patisserie-Heber. Hmmm, lecker!!!! PS: im Teig sind einfach nur Maismehl, Salz und Wasser; ich hab dann zwar noch nachgewürzt mit Koriander und Peffer, aber naja... PPS:  hier das Resultat mit einem spanisch-argentinischen(?) Chili - hhmm...

Eigene Bonbons

Obig seht Ihr mein Ergebnis eigener Pfefferminz-Salbei-Thymian-Spitzwegerich-Bonbons. Dabei habe ich ein altes Rezept ausm Internetz befolgt, bei welchem die Kräuter erst gemahlen, und dann dem geschmolzenen Zucker zugeführt werden. Die heiße Maße wird dann entweder vorsichtig geformt, oder mitm Messer geschnitten - zweiteres schont die Hände ;) Das Ergebnis ist ganz nett, da die Bonbons schon sehr intensiv sind, auch wenn die ätherischen Öle aufm heißen Zucker wegzudampfen schienen. Da die Bonbons fast schon hygroskopisch sind, also Wasser anziehen und dann klebrig werden, haben ich sie mit Calciumcarbonat gepudert.