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Roher Thunfisch - naja..

Nachdem ich letztens auf einer Tagung in Bremerhaven war, besuchten meine KollegInnen und ich noch eine kleine "Fischhalle". Dort entdeckte ich dann verlockenden Thunfisch, und musste einfach zugreifen, da meine Frau und ich diesen zwar oft zubereitet sahen in Kochsendungen, aber nie selber probiert hatten ausserhalb von Shushi-Happen. Das Stück von ca. 180 g kostete mich ca. 7 EUR und ich bereitete es auf dem Teller zu, indem ich es mit Öl beträufelte und salzte; danach ließ ich den Gasbrenner darüber fahren. Später habe dann noch etwas Pfeffer darüber gemahlen, aber alles sehr dezent, um möglichst puren Thunfisch zu schmecken. Nunja, der Geschmack war schon lecker, wobei Salz schon sehr notwendig war, aber generell ist der ganze Hype um rohen Thunfisch etwas irrational, denn der Fisch hat kaum Eigengeschmack und für diesen Preis erwarte ich zumindest das Vorspiel eines Geschmacksnervenorgasmusses.

Sommerzeit = Eiszeit

Als ich als Jugendgruppenleiter in Schweden war, konnte ich die wunderbare Eissorte Lakritz testen. Der Name an sich ist erstmal ziemlich abschreckend, da wir Deutsche mit Lakritz meist einen blonden Hippie einer namenhaften Fruchtgummi-Marke verbinden, aber dann folgt der Geschmack: lecker! Je weiter man in den Norden geht, desto mannigfaltiger wird der Gebrauch von Lakritz. Und so fanden wir im Kopenhagen-Urlaub auch Lakritz-Schokolade, die ebenso interessant schmeckt. Lakritz-Eis zwei große Eier in den Rührer 500 mL Sahne (bzw. zwei Packungen Schlagsahne) dazu etwas Salz nach und nach eine Tasse kleingestoßenes Lakritz-Bonbon (möglichst wenig Ammoniumchlorid) ggf. noch Zucker oder Vanillin 250 mL Milch Diese cremige Maße nun in die Eismaschine. Rum-Rosinen-Eis (Malaga-Replikation) zwei große Eier in den Rührer 500 mL Sahne (bzw. zwei Packungen Schlagsahne) dazu etwas Salz nach und nach 3/4 Tasse Zucker und Vanillin 250 mL Milch etwas Sherry bzw. Port je n...