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Posts

Die ersten Keimlinge 2015

Sibirische Hauschili Cayenne Riesen Rocoto Pfefferoni  Nach etwa 10 Tagen in den Keimbeuteln und bei ca. 27 Grad Celsius habe ich heute die ersten Keimlinge "gerettet": Dabei habe ich die Beutel nicht ganz geleert, sondern den verbleibenden Samen eine weitere Chance gegeben. Die Keimlinge habe ich dann vorsichtig in eine Mischung aus Perlite (Vulkangestein) und Aussaaterde getan, und mit einer Sprühflasche sanft gewässert: Und wie Ihr sehen könnt, benutze ich weder Presslinge noch andere Hülsen, sondern Zeitungspapier, geformt mit einem Paper Pot Maker . So hatte ich es schon mal selber gemacht und fand das Resultat recht akzeptabel, denn letztlich schimmelte es weniger als gekauftes Zubehör. Nun muss ich mir nur noch Gedanken über die Beleuchtung machen, meine momentane Tendenz liegt bei einem 12 EUR Regal von Bauhaus, wo ich die Regalbretter nutze, um die Höhe der Leuchtstoffröhrenzu variieren. Dabei strebe ich eine 1:1-Mischung von 865 (...

Chili 2015 - es hat begonnen!

Im Dezember sind wir in ein Haus umgezogen und ich hatte andere Sorgen als die Chili-Saison zu beginnen. Anfang Februar dann beruhigte sich alles ein wenig und es dämmerte mir: ich bin fast schon zu spät! Also bin ich los und habe meine Anzucht-Geräte aus der Garage geholt. Ausserdem habe ich etwas recherchiert in den zig Chili-Blogs und Foren, die es gibt, und denen ich sehr dankbar bin. All die Reporte und Bilder über Anzuchten sind sehr inspirierend. Letztes Jahr hatte ich etwas Probleme, die Samen feucht und warm zu halten, ohne sie vorschnell in Erde zu pflanzen. Immer wieder lief ich Gefahr, dass die Samen austrockneten oder Schimmel Überhand nahm. Dieses Jahr versuchte ich es dann mit der Keimbeutelmethode und bin bisher begeistert. Nach dem Einweichen in Kamillentee kamen die mit Wasser gewaschenen Samen in Zip-Beutel, genauer: auf etwas angefeuchtetes Küchentuch; dazu ein Stück Strohhalm als Abstandshalter. Nun liegen die Samen teilweise schon eine Woche in den ...

TripleBoot: XP, Windows 7 and Manjaro Linux

Well, well, well, dear reader, so you are reading this and possibly planning to do this yourself, right? Let me tell you my story: The hardware: IBM thinkcentre M50, even with 3,5 inch floppy Pentium 4 512 RAM DDR1 333 Mhz (to be 4 GB next week) 270 GB HDD My wife uses windows occasionally for work, and some software of mine is better used on a real machine rather than as virtual machine. Both licenses for XP pro and win7 ultimate cost me about 32 EUR. After several attempts to achieve the triple boot I just discovered the lack of software to fix the MBR or GRUB bootloader. In the end I did this manually with a manjaro live CD. Anyway, the right order is XP pro, then win7 and the manjaro linux for M$ is just using ONE bootloader and XP cant insert itself into win7, but the other way around easily. In the end you will geht a boot sequence like this: pick "Windows 7" in GRUB2 and then pick "Windows 7" or "Previous version..." in M$ Bootl...

Feuer, Feuer, Feuer!!!

Als Kind bin ich mit Feuer groß geworden: bei den Omas mit dem Küchenherd und beim jährlichen Osterfeuer im Dorf, wo Kinder damals noch mit Glut und Zweigen spielen durften. Ja, das waren noch andere Zeiten; wann Gefahren noch real waren und nicht nur als Hypothese existierten (oder so). Und als Jugendlicher konnte ich dieses magische Orange-Gelb selber oft in die Welt bringen über meine ehrenamtliche Tätigkeit in einem Jugendlager. Beider Suche nach einem Haus war es daher ein wunderbarer Bonus, wenn es eine Feuerstätte gab, die wir nun auch haben. Und noch besser, der Kaminofen ist in den Architektenzeichnungen eingetragen, also wohl genehmigt worden, dass wir sogar ganz offiziell öfter als zweimal in der Woche heizen dürfen. [andererseits sind wir nun aufm Land, wo diese Regeln nicht so arg verfolgt werden als in der eng bebauten Stadt]  Die Kacheln bzw. der Schamott  speicher/saugen erstmal jede Wärme, aber dann kann es sein, dass selbst noch morgen...

Hausautomation im kleinen Maß

...und eigentlich doch manuell. Schon mein Vater hatte eine kleine Wetterstation. Vielleicht war ihm dies in die Wiege gelegt worden als Kind von Landwirten, die ja besonders auf das Wetter achten müssen. Und auch ich konnte dem Reiz von minimalen Wetterattributen nicht widerstehen: Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck samt Auswertung. Mehr sollte es nie für mich werden, obwohl die Händler es natürlich stetig versuchen durch verlockende Reklame in Richtung semiprofessionelle Wetterstationen. Dabei achte ich vor allem auf die Differenz der Luftfeuchte von Innen und Aussen, wobei Innen ganz besonders im Fokus liegt - gerade beim Betrieb eines Kamines! Und als wir vor einiger Zeit in unser Haus gezogen sind (Grundbesitzer, yeah, baby!), habe ich erstmal vier Feuchte-Indikatoren gekauft (je ca. 4-5 EUR), die nun in verschiedenen Räumen ihren Dienst verrichten, dass auch ja keiner zu feucht wird; und das Wohnzimmer auch ja nicht zu trocken wird (Atemwege!). Raumfeuchte ist ab...

Roher Thunfisch - naja..

Nachdem ich letztens auf einer Tagung in Bremerhaven war, besuchten meine KollegInnen und ich noch eine kleine "Fischhalle". Dort entdeckte ich dann verlockenden Thunfisch, und musste einfach zugreifen, da meine Frau und ich diesen zwar oft zubereitet sahen in Kochsendungen, aber nie selber probiert hatten ausserhalb von Shushi-Happen. Das Stück von ca. 180 g kostete mich ca. 7 EUR und ich bereitete es auf dem Teller zu, indem ich es mit Öl beträufelte und salzte; danach ließ ich den Gasbrenner darüber fahren. Später habe dann noch etwas Pfeffer darüber gemahlen, aber alles sehr dezent, um möglichst puren Thunfisch zu schmecken. Nunja, der Geschmack war schon lecker, wobei Salz schon sehr notwendig war, aber generell ist der ganze Hype um rohen Thunfisch etwas irrational, denn der Fisch hat kaum Eigengeschmack und für diesen Preis erwarte ich zumindest das Vorspiel eines Geschmacksnervenorgasmusses.

Jam n Chutney

Als wir im Sommer bei meinen Eltern waren, wurde mir von meinem Opa "aufgetragen", den Pflaumenbaum abzuernten bevor die Würmer einfallen. Also entschloss ich mich kurzerhand Marmelade zu kochen. Und das einzige nervige dabei war das Entsteinen, wobei mir meine Frau half. Als Rezept nahm ich... ein ausgedachtes: 1:1 Gelierzucker Bio-Zitronen samt Schale Salz Letztlich ist die Marmelade zu flüssig geworden, aber leider vergriff ich mich im Zucker, wollte nicht nochmehr nachsüßen, und hatte kein Agar-Agar. Links abgesetzt im Bilde sind einige Gläser, in denen ich ebenso Chutney abfüllte; wieder einmal freihand: Marmelade als Grundlage Ingwer Zwiebeln Knoblauch Zimt Pfeffer Koriander Nelken Chili-Pulver Curry-Pulver, weil ich zur Zeit keine spezielleren Gewürze hatte Beides schmeckt sehr gut, und ich kann es kaum erwarten in unserem neuen Garten noch mehr selber zu machen wie z.B. eingelegte Gurken. PS: letztens machte ich Chili-Sauce mit Reste...