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Bremen räumt auf - crap

Diese Woche war in Bremen die große Aktion "Bremen räumt auf", beworben mit Postern und Aufstellern selbst in abgelegenen Gegenden.

Oberflächlich betrachtet ist die Aktion sicher eine unterstützenswerte. Aber bei genauerem Hinsehen entlarvt es sich als Ausbeutung.

Zum allergrößten Teil werden Schulen involviert, da dort sogenannte Gutmenschen nur darauf warten, etwas für die Gesellschaft zu machen.
Da macht dann auch das niedliche Kombold-Maskosttchen Sinn.

Zur weiteren Erklärung muss einwähnt werden, dass die Entsorgungsbetriebe sogar ganz stolz darauf sind, die Utensilien zur Säuberungsaktion beizusteuern. Und dies ist natürlich nicht die einzige Aktion, welche von diesen Betrieben unterstützt werden (Fußball natürlich auch). Im gleichen Atemzuge sollen jedoch die Abfallgebühren erhöht werden, weil es sich sonst einfach nicht mehr rechnen würde.

Das Resultat einer sauberen Stadt und Umgebung wird von mir auf keinen Fall angezweifelt, schmeckt es jedoch bitter.

Ein Staat oder irgendeine andere Zusammenfassung wie z.B. das Unterorgan Stadt ist eine Ansammlung von Menschen, deren Freiheitsrechte sowie Pflichten des Zusammenlebens einer Verwaltung delegiert werden.
Jene sorgt dann über Steuern dafür, dass der gemeinsam genutzte Raum entsprechend gepflegt und Zuwiderhandlungen nachgegangen wird.

Vor diesem Hintergrund ist "Bremen räumt auf" nur der Indikator, dass diese Delegation versagte. Oder noch düsterer betrachtet: auf Kosten der Helfer einen Mehrbetrag erwirtschaftet. All dies fürs Vertuschen der eigenen Inkompetenz.

In meinen Augen könnte ruhig die Polizei für jedes weggeworfene Kaugummi 100 EUR verlangen, oder andere weniger populistische Mittel ergreifen.

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