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Der Staat als Hure

In letzter Zeit kommen mir die Politiker immer mehr vor wie Luden, nur leider fehlen ihnen die Pelzmäntel - das würde fürs passende Flair sorgen und sogar für mehr Ernsthaftigkeit.

Nur leider verkauft unsere Regierung den Staat immer mehr ohne dem Zuschauer voyeuristischen Mehrwert zu gewähren.

Hure 1: Da wird einfach so ein Gesetz verabschiedet, eine Art Vertrag mit Verlagen, welche die Bildungsbehörden verpflichtet Auskunft zugeben bezüglich Urheberrechtsverletzungen. Das hört sich ja auch erstmal gut an, nur geht dies eben weiter als der normale Bürger denken will, denn dazu gehört auch, dass aktiv oder präventiv eingegriffen wird.

Demzufolge wurde der sog. Schultrojaner eine Art Pflicht, da Politiker ja vereinbart hatten, dass sie überall nachsehen, also auch auf den Festplatten und Nutzerkonten ALLER LehrerInnen.

Und was bei Trojanern und dem Staat herauskommt, verklärt ja nur der CSU-Wähler.

Hure 2: Hier brauch ich nicht so viel schreiben, denn ACTA ist jedem bekannt. Nur ist es eben so, dass ACTA nur EIN Name ist/war.
Und man kann überlegen, ob es gewollt war, dass sich hieran die Öffentlichkeit die Krallen abwetzt, um dann bei INDECT usw. die Kresse zu halten. In den USA z.B. ist nach SOPA und PIPA nun CISPA dran.

Der Bürger wird verkauft wie importierte Ostblockhure, skrupellos und nur mit Blick aufs Geld.

Der große Aufschrei betrifft zwar die Demokratie, aber letztendlich war es doch das Geld, welches für die Hinterzimmer bezahlte.

Hure 3: Die körperliche Attribute der Vorratsdatenspeicherung locken schon seit Jahren die Freier der Verwertungsindustrie an, so dass sich unsere obersten Luden schlussendlich im Zugzwang sahen in Zeiten von hohen Kreditzinsen für Eigenheime.

Die Frage war nur "wie verkauft man Bewegungsprofile und andere sensible Daten an die Industrie ohne einen abendländischen Frühling?"
"TERROR! TERROR! TERROR!", erinnerten sie sich dann an die ersten Unterrichtsstunden in der Ludenschule.... (oder Demagogenleitfaden).

Nur leider stellte sich heraus, dass das BKA nicht wirklich effizienter arbeiten würde, und auch viele andere Kritiker meldeten sich zu Wort und beruhigten den aufgebrachten Bürger, der nun wieder anfing, seine Nachbarn zu grüßen.

Bevor der Deal jedoch in den Westerwellschen Gulli fließt, besann man sich auf die Macht der Ausbruches von Sven Regener und versuchte es mit der Wahrheit: man könne natürlich auch gleich Urheberrechtsverletzungen besser ahnden.

[eine Verknüpfung des zu BILD-leakenden Innenministeriums auf Kosten von Moslems in diesem Zusammenhang ist sicherlich unangebracht, oder?]


Der Staat darf gerne etwas verkaufen, wie z.B. Bahnstrecken, damit effektivere Firmen anstatt Bahnhofschließungen lukrative Nahverkehrsverbindungen betreiben; genauso wie jede Frau ihren Körper verkaufen darf; nur dann sollten die Politiker bitte auch dazu stehen.

Aber ich denke, dass nun 'kurz' vor der Bundestagswahl 2013 noch 'dicke' Geschäfte geregelt werden müssen; man weiß ja nie wie sich die Kreditzinsen entwickelt und zurücktreten kann man ja immer noch.

PS: oh, beinahe das Fracking vergessen: doppeltes Geschäft für jeden Luden, da neben Geldern von  ExxonMobil auch Wählerstimmen folgen, weil Gas billiger werden "könnte". Ist eben genauso "billig" wie Gorleben und die Atomenergie.

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